Freitag, Juni 16

Anonym im Web 2.0

Ich sehe es als gefährlich, dass für keine der -Ideen eine echte Anmeldung nötig ist. Zwar gibt es schon heutzutage und im Web 1.5 nur wenige Anmeldeverfahren, bei denen man seine echte Identität preisgeben muss, doch für Web 2.0 ist eigentlich nie mehr als ein Name und ein Passwort notwendig. Sehr, sehr oft muss nicht mal eine Emailadresse angegeben werden. Was daraus resultiert, liegt auf der Hand: Wer die Wahl hat, wählt die Anonymität und erfindet Namen. Oder: Irgendwann ist kein Nutzer einer Web 2.0-Anwendung mehr zu identifizieren.
Sicherer wird das Internet DADURCH wirklich nicht.

Nachtrag:
Ein aktueller Fall in Amerika zeigt, dass die anonymen Anmeldeverfahren durchaus Risiken bergen. Eine 14jährige fand über Myspace Kontakt zu einem 22jährigem, mit dem sie sich dann auch in Real Life traf. Das Treffen endete in einer sexuellen Belästigung. Nun klagt die Mutter gegen Myspace, weil die Altersbeschränkungen nicht durchgesetzt/kontrolliert wurden.
Und weiter gehts:
16jährige fliegt zu Myspace-Bekanntschaft ins Westjordanland. Die Befürchtung steht im Raum, dass Myspace als Jagdgebiet für Sexualstraftäter dienen könnte.

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Comments:
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Allem Anschein nach gibt es auch in der Blogosphäre eine neue Form des Spams. Sehr interessant ..
 
Anonymität ist doch schon immer eine Eigenschaft des Internet, und der beschriebene MySpace-Fall kam ähnlich sicher schon vor Jahren in irgendwelchen Chatrooms vor. Von daher rühren ja auch die Vorteile gegen das Internet.

Ich sehe Web 2.0 eher als Weg raus aus der Anonymität, und das zum Teil ungewollt. Im Extremfall lassen sich für einzelne Personen komplette Profile erstellen: Was sie mögen, was sie kaufen, wo sie zuletzt waren, wen sie kennen, wen sie mögen, wen sie nicht mögen etc. Und sehr viele Leute, auch junge Leute, gehen extrem lasch mit ihren persönlichen Daten um, nutzen Google, Amazon, last.fm, plazes etc., binden das in ihre Blogs ein etc. In meinem Web 2.0-Seminar machen wir das Experiment, Persönlichkeitsprofile von Bloggern zu erstellen und sie damit zu konfrontieren...
 
Zu den ersten beiden Punkten kann ich nichts entgegnen, sie haben durchaus ihre Berechtigung.

Entscheidend in meinen Augen ist jedoch: Der Weg aus der Anonymität passiert nur dann, wenn der Web 2.0-User es zulässt und eben in seinen Blogs persönliches preisgibt. Wenn er jedoch "Böses" vor hat, so muss er keine Schranken umgehen, sondern im stehen alle Türen meilenweit offen. Die Hürde zu Kriminellem, die es zu nehmen gilt, wird im Web 2.0 nochmals tiefer gelegt.
Die Sammlung von Daten, Logs der besuchten Sites ... das sind in meinen Augen keine "Web 2.0-Erfindungen". (Bin aber auch gerne bereit, mich eines besseren belehren zu lassen.)

Wie läuft das in eurem Seminar? Macht ihr das per Analysen der Logs, der Einkäufe, deren Links oder doch eher an den Statements und Postings in deren Blogs?
 
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