Donnerstag, Juli 20

Projektende

Das Projekt ist beendet. Wir haben in 6 Wochen 1000 Besucher generiert und an dieser Stelle einen Cut gesetzt, um nun mit der Auswertung zu beginnen. In den letzten beiden Wochen wurden absichtlich keine Postings veröffentlicht, um die Entwicklung der Besucher- und Kommentarzahlen unter diesen Umständen zu beobachten.

Ob und in welcher Form der Blog in Zukunft weiterbetrieben wird (und vor allem von wem), wird sich dann in den nächsten Tagen/Wochen zeigen.

Grundsätzlich bin ich nicht abgeneigt, an dieser Stelle weiter einige interessanten Seiten vorzustellen. Auch um so eine Art persönliches Archiv anzulegen: Manchmal vergisst man nach Wochen und Monaten schonmal die ein oder andere interessante Website. Ich nutze dann den Blog als mein persönliches Gedankenarchiv ;) Wer es mitnutzen will, ist herzlich eingeladen.

Dienstag, Juli 4

Ladebalken ade ...

... open source hallo? Fusion allerorts...?

Der liebe Ladebalken... Nach dem Hund des Menschen treuester Freund? Schließlich stellt er doch sicher, dass wir immer und überall erreichbar sind.... Was aber will uns die Telekom damit sagen? Dass wir in Zukunft nicht mehr laden müssen? Meine Frage ist nun: Ist Web 2.0 der Wegbereiter für die von der Telekom beworbene und vorangetriebene Technologiefusion? Man könnte argumentieren, dass sich diese neue PC-Philosophie nur mit dem Computer auseinandersetzt - aber sind die Grenzen da nicht schon längst überschritten? Bewegte Bilder und Audio als Podcast, Video-Streaming... Die Grenzen verwischen!
Doch mal ehrlich, kann ich auf dem Handybildschirm das gleiche Fernseherlebnis haben wie vor der guten alten Glotze?


Quelle: t-online
Download: Windows Media Player Stream

Montag, Juli 3

Web 2.0 - Ein Bild

Web 2.0.

Meist wird danach gefragt, was denn daran sooo neu sei. Und dann sind die Erläuterungen darauf so ausschweifend, dass der Fragende nach 2 Sätzen seine Hoffnung auf eine kurze, verständliche Antwort aufgibt.

Ich habe ein Bild gefunden, dass ich sehr witzig finde, und erst auf den zweiten Blick mit Web 2.0 in (wenn auch nicht in ernsthafte) Verbindung gebracht habe:

Dinge, die es vorher schon gab, verbunden in einer Weise, die ungewöhnlich und vielleicht innovativ ist. :)

Sonntag, Juli 2

Merkel - die Vierte

Föderalismusreform. Mehr nicht. Aber gut so.

Die steigende Qualität der Blogs hält an. Frau Merkel wirkt sicherer. Fast im Vorbeigehen spricht Sie den Text, welchen Sie kaum ablesen muss: Vielleicht ja selbst geschrieben?! War Sie doch in den ersten Blogs extrem nervös und prahlte (unverhohlen bis gelogen) mit Sätzen wie "...Ihre Meinung zählt, darauf können Sie sich verlassen", ist Sie beim Thema der Föderalismusreform mit Herz und Seele (soweit es Frau Merkel möglich ist) dabei.
Und das merkt man Ihr an.

Dass sich der Podcast jedoch mehr und mehr als Sendezentrale der Regierungspolitik im Sinne eines Gegengewichts zur Öffentlich-Rechtlichen und Privatsender-Berichterstattung mausert, enttäuscht in meinen Augen. War aber zu erwarten.

Windows Media Player ISDN / DSL
Real Player ISDN / DSL
Quelle: www.bundeskanzlerin.de

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Freitag, Juni 30

WM-Party-Blog

Nicht ganz so schnell als Web 2.0 zu erkennen: FussballWM2006.in, eine Seite, die sich lediglich als Plattform sieht, um alle Partys zur WM deutschlandweit aufzulisten.
Die Idee stammt also von einer Person, die Inhalte allerdings von allen Usern. Je mehr User Inhalte beisteuern, desto interessanter und effektiver wird die Plattform.
Das ist
Social Software/Networking, das ist Web 2.0!

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Donnerstag, Juni 29

Offene Runde

Hier können Kommentare hinterlassen werden, die nicht so recht zu den restlichen Beiträgen passen oder komplett themenfremd sind.

Wenn es wirklich viele Kommentare geben sollte, verweise ich hier in diesem Beitrag über die Inhalte der Kommentare, sodass eine aufwendige Suche in den Kommentaren selbst überflüssig wird.

Mittwoch, Juni 28

Netvibes #2: Box.net

Nicht nur RSS-Feeds sind für Web 2.0 typisch, sondern auch API-Schnittstellen. Auch hier fragt sicher der User:

Was bringt mir dieses API?


Mittels API kann man bei Netvibes einen Dienst in seine selbstzusammengebastelte Seite einbinden, die sich Box.net nennt. Box.net bietet kostenlos 1 GB Online-Speicherplatz. Das tolle daran ist, dass dieser Speicherplatz in Form des simplen Windows-Explorers designt ist und eben mit in Netvibes integriert wird. Man hat dadurch nicht nur eine eigens erstellte Startseite, sondern kann sich seinen eigenen Desktop, seinen eigenen persönlichen Arbeitsplatz im Internet aufbauen.
Um diesen Arbeitsplatz noch weiter zu vervollständigen, kann man über andere API-Dienste die eigenen Bookmarks des Internetbrowsers ebenfalls bspw. in Netvibes einbinden. Wie das aussieht und funktioniert, wird hier auch noch präsentiert werden.
Alles in allem läuft dies auf das ultimative Ziel hinaus, das man einen Computer nur noch braucht, um online zu gehen. Alle individuellen Programme und Daten sind online verfügbar und somit ist jeder PC, mit dem man online geht, innerhalb von Sekunden über Seiten wie Netvibes personalisiert.
In meinen Augen nicht mehr Zukunftsvision, sondern nur noch eine Sache von Monaten, bis dies soweit ist. Ich bin im Grunde davon begeistert und finde diese Vorstellung zum Einen sehr praktisch und sicher zukunftsträchtig. Zum Anderen muss man allerdings auch die Sicherung des Datenschutzes im Auge behalten. Wenn alle persönlichen Daten online gespeichert und immer abrufbar sind, dann sind sie auch immer angreifbar.

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Sonntag, Juni 25

3. Merkel-Blog

Sie bleibt der Regelmäßigkeit treu. Eine Woche Pause und Sie ist wieder da. Und Sie ist weiterhin in aufsteigender Form. Was andererseits nicht sonderlich schwer ist, wenn man von ganz unten kommt.
Sie steht und sitzt nicht. Wirkt dynamischer. Auch nickt ihr Kopf ab und an. Ihre Augenbrauen zucken. Der Teleprompter ist auf der richtigen Augenhöhe. (Vielleicht muss Sie deshalb stehen, weil keiner den Teleprompter in der Höhe verstellen konnte *g*). Eine Grafik gibts auch, zur Altersentwicklung. Und Sie schluckt nicht.
Dafür hat Sie sich inhaltlich total von einer persönlichen Note entfernt. Es ist von "wir" die Rede. Dieser Podcast könnte auch "Die Bundesregierung" heißen. Und jede Woche dürfte mal ein anderer ran. Mehr und mehr nimmt der Podcast nur die Form einer zusätzlichen Pressekonferenz ohne fragende Journalisten an.
Ich bin sehr gespannt, welcher (vermutlich kommunale) Politiker einen Videoblog in einer Form nutzt, die dem Namen Videoblog dann auch alle Ehre macht.

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Quelle: www.bundeskanzlerin.de

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Freitag, Juni 23

Netvibes

Oft steht die Frage im Raum:

"Was bringt mir ein RSS-Feed?"

Lange habe ich die Vorstellung folgender Seite mit Freuden erwartet: Netvibes. Es handelt sich um eine Seite, deren Inhalte man persönlich bestimmen kann. D.h. man loggt sich ein (normalerweise per Cookie automatisch) und hat dann seine eigene (Start-)Seite vor sich. Ideell ist das für die Zusammenstellung gewünschter News-Seiten geeignet. So kann man sich die Nachrichten von FAZ.net, Spiegel.de, Heise.de, ARD.de, Sueddeutsche.de auf einen Blick auf einer Seite zusammenstellen. Nicht nur das: Man kann auch einstellen, an welche Stelle der Seite die News stehen, welche Anzahl an News von Spiegel stammen, wieviele von FAZ. Wieder eine perfekte Möglichkeit, um sich schnell einen groben Überblick über das Tagesgeschehen und seine Auswirkungen auf den verschiedenen News-Seiten zu machen. Zudem ist die komplette Nachricht nur ein Klick entfernt.

Realisiert wird das ganze per RSS-Feeds. Diese muss man kennen und fügt die Adresse einfach in Netvibes ein.
Möglich ist dieser Service dann auch mit Blogs. So kann man die täglich zu besuchenden Seiten auf einen Blick begutachten und feststellen, ob es Neues auf den Seiten gibt, ob ein Besuch überhaupt lohnt. Denn machen wir das nicht alle als erstes, wenn wir online gehen? Den eigenen privaten Pfad durchs Internet abgehen, auf der Suche nach interessanten Veränderungen auf diversen Webpages und den aktuellen News? Ein Service wie Netvibes und auch Newsmap erleichtern und beschleunigen dies ungemein. Ein Dienst, den ich regelmäßig nutze und auf den ich unterbewusst schon lange gewartet habe.
Die Frage ist natürlich, wenn man das weiterspielt: Gehen irgendwann die Besucher gar nicht mehr direkt auf die Original-Seite, sondern konsumieren nur noch per RSS gelieferte Inhalte, die sie sich selbst zusammenstellen? Die Vorteile für den User sind ja nicht von der Hand zu weisen..!

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Donnerstag, Juni 22

Web 3.0

Web 3.0 – Die „konsequente Weiterentwicklung“ von Web 2.0 ??

Die Schnelllebigkeit des Internets stellt sich wieder mal unter Beweis: Web 2.0 scheint gerade erst ein einigermassen gefestigter Begriff in den Köpfen der User zu sein, schon entstehen die ersten Definitionen der Weiterentwicklung „Web 3.0“.
Joachim Graf, Trendforscher des HighText-Verlages, gab am 16.5.06 während des Online-Marketing-Forums in München Karsten Windfelder von Affiliate-Radio ein Interview bezüglich seiner Prognosen über das kommende Web 3.0.
Hierbei stellt er klar heraus, dass Web 3.0 im Gegensatz zu dem alten Web 2.0-Standard über die Rückgabe der Kommunikation an den Nutzer hinausgeht. Zusammengefasst prognostiziert Graf vier Trendwenden:

1. Das Ende der Zielgruppenstrategie

Zielgruppen werden immer kleiner. Es gab sechs deutschsprachige Fernsehsender, heute gibt es 1.500. Patchwork-Konsumenten, die heute im Luxusladen einkaufen und morgen bei Lidl. In letzter Konsequenz ist die Zielgruppengröße gleich 1. Der Kunde muss als Individuum verstanden werden.

2. Das Ende der Reklame

Statt Dialogmarketing wird Beziehungsmarketing wichtig. Der Kunde mit seinen Bedürfnissen muss ernst genommen werden. Dazu sind intelligente Softwarelösungen nötig.

3. Das Ende der Produkthoheit beim Unternehmen

Hersteller werden gezwungen sein, individualisierte Produkte für die Verbraucher herzustellen. Kunden werden stärker als heute künftige Produkte mitgestalten können.

4. Das Ende der Kaufhoheit beim Kunden

Nicht mehr der Kunde wird Produkte kaufen, sondern intelligente Agenten werden die Kaufvorgänge (Produktsuche, Preisvergleich, Kauf) für den Konsumenten übernehmen.


Quelle: Affiliate-Radio.de.

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Dienstag, Juni 20

Newsmap

Bei der heutigen Ehrensenf-Folge wurde mir eine Seite ins Gedächtnis zurückgerufen, von der ich schon einmal gehört hatte: Newsmap.
Die Idee: Ein Überblick der News je nach Nennhäufigkeit auf diversen News-Portalen, geordnet nach Ländern und Themengebieten. Das ganze in ein simples, anfangs verwirrendes aber effizientes und innnovatives Rechteck-Design gepackt. Man bekommt dadurch sehr schnell einen recht kompletten Überblick über die relevanten Nachrichten des Tages.
Und: Man kann meiner Meinung nach den Gatekeeper-Effekt in großen Teilen umgehen. Die Masse der durchsuchten News-Seiten negiert in meinen Augen Gatekeeper-Einflüsse teilweise. Möglich wird Newsmap durch Web 2.0-Schnittstellen. Auffällig ist, dass Newsmap schon alt ist. Zumindest im Vergleich zum Web 2.0. Seit 2004 existiert diese Seite. Also schon zu einer Zeit, in der der Mode-Begriff erst geprägt wurde. Seiner Zeit damit voraus.
Fazit: Als einzige Quelle genügt Newsmap nicht. Um einen Überblick über die Gewichtungen der Nachrichten-Welt zu erhalten, ist die Visualiserungsidee der Seite ideal!

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Montag, Juni 19

Citizen Journalism–Volkes Stimme?

In der Bezeichnung Bürger-Journalismus steckt ein hehres Ziel: Citizen Journalism erhebt den Anspruch, jedem die Möglichkeit zu geben, sich an der Informationsweitergabe zu beteiligen. Ganz im Sinne der grundgesetzlich festgelegten Informationsfreiheit, oder? Eine Aufgabe, die im großen Stil bis jetzt professionellen Journalisten vorbehalten war. Es gibt viele Ansätze, Otto Normalbürger am Nachrichtengeschäft zu beteiligen. Und Web 2.0 bietet die Plattform dafür. Es gibt die grundlegende Kommentar-Möglichkeit, die Lesern eingeräumt werden kann, hier wären wir beispielsweise in der Tradition des Leserbriefes im Printmedium verhaftet. Wem die ungefilterte Kommentierung seiner Artikel nicht passt, der kann im Stile des Lektorats im Printbereich zumindest eine Zugangskontrolle einrichten. Es gilt jedoch dann auch hier wieder: wessen Meinung nicht gefällt – der darf nicht ungehindert kommentieren (es sei denn auf eigener Website). Weitergehende Ansätze des Citizen Journalism sehen eine Beteiligung des Lesers/Bürger-Reporters an Artikeln von professionellen Journalisten vor, die sie ergänzen/verändern, oder auch (in Online-Zusammenarbeit mit dem betreffenden Journalisten) im Entstehungsprozess beeinflussen können. (Wer weiterlesen will: Poynter oder Wikipedia.)
Denn sie wissen nicht, was sie tun?
Es stellt sich jedoch die Frage: Was stellt der Bürger mit dem Zepter an, wenn man es ihm in die Hand drückt? Sicher eröffnen sich ganz neue Chancen zur öffentlich geteilten Information, im Sinne einer ergänzenden Informationsweitergabe – doch lassen sich Nachrichten, die heutzutage im Sinne des schnellstmöglichen Konsums zu News-bits reduziert werden sollen, beliebig verlängern? Qualität– Quantität/Konzentration–Ausschöpfung? Stolpert Citizen Journalism über seine eigenen Möglichkeiten? Braucht man einen Informationsfilter und wenn ja, wie lässt sich das realisieren?
Werden Berufsjournalisten damit obsolet?
Während das Printmedium nur begrenzt Platz zur Verfügung stellen kann, scheint die Kapazität des Internet noch übergroß… Wo im Printbereich gatekeeping erforderlich ist, fasst das Netz jede Äußerung/Nachricht und kann sie speichern! Doch wenn jeder alles online stellen kann – wer soll sich da noch übersichtlich informieren können? Wie könnte man das realisieren?

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Sonntag, Juni 18

News-Ticker No. 3

Der wochenendliche Ticker mit News, die es in meinen Augen wert sind, erwähnt zu werden. :)

Samstag, Juni 17

Merkel-TV

Frau Bundeskanzlerin hat in Ihrem zweiten wideo-potkarst dazu gelernt: So kennt sie mittlerweile den Ausdruck Email, formerly known as Internetpost. Und Sie macht einen etwas aufgeweckteren Eindruck (was nicht heißt, dass Sie einen fitten Eindruck macht). Immer noch steif, wie eingegipst, sitzt Sie still und starr ablesend vor einem etwas heitereren Hintergrund als in der ersten Episode (scheinbar gibt es ein paar Star Wars Fans im Bundeskanzleramt..). Und dieser ist sogar animiert! Naja, es wechselt zweimal das Bild. Bewölkter Himmel von Berlin zu Famile mit Kindern zu bewölkter Himmel.
(Bewölkter Himmel über dem Reichstag: Sag mal, ist deren Fotoarchiv so klein, dass die kein Sommerfoto mit heiterem Sonnenschein haben? Große Koalition, Merkel vor bewölktem Himmel... naja.)


Das Beste jedoch in Sekunde 48:
"...herzlichen Dank für die Emails, die ich bekommen habe. Auch wenn ich NICHT ALLE SELBST beantworten kann, IHRE Meinung zählt - darauf können Sie sich verlassen. -schluck- "
Da muss Sie schlucken, aber wirklich. Kein Regisseur hätte eine unterbewusste Reaktion auf eine Lüge besser inszenieren können. Ein Traum, diese Szene!


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Windows Media Player ISDN/ DSL
Real Player ISDN / DSL
Quelle: www.bundeskanzlerin.de


Freitag, Juni 16

Anonym im Web 2.0

Ich sehe es als gefährlich, dass für keine der -Ideen eine echte Anmeldung nötig ist. Zwar gibt es schon heutzutage und im Web 1.5 nur wenige Anmeldeverfahren, bei denen man seine echte Identität preisgeben muss, doch für Web 2.0 ist eigentlich nie mehr als ein Name und ein Passwort notwendig. Sehr, sehr oft muss nicht mal eine Emailadresse angegeben werden. Was daraus resultiert, liegt auf der Hand: Wer die Wahl hat, wählt die Anonymität und erfindet Namen. Oder: Irgendwann ist kein Nutzer einer Web 2.0-Anwendung mehr zu identifizieren.
Sicherer wird das Internet DADURCH wirklich nicht.

Nachtrag:
Ein aktueller Fall in Amerika zeigt, dass die anonymen Anmeldeverfahren durchaus Risiken bergen. Eine 14jährige fand über Myspace Kontakt zu einem 22jährigem, mit dem sie sich dann auch in Real Life traf. Das Treffen endete in einer sexuellen Belästigung. Nun klagt die Mutter gegen Myspace, weil die Altersbeschränkungen nicht durchgesetzt/kontrolliert wurden.
Und weiter gehts:
16jährige fliegt zu Myspace-Bekanntschaft ins Westjordanland. Die Befürchtung steht im Raum, dass Myspace als Jagdgebiet für Sexualstraftäter dienen könnte.

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Donnerstag, Juni 15

Der "Style" des Web 2.0

Ihr wollte eine einfache Definition von ? Dann fangen wir mal mit den Äußerlichkeiten an ;)

Bin auf einem Blog auf eine sehr interessante Liste an Layout-Punkten gestoßen, die typisch für Web 2.0- Seiten sein sollen und in meinen Augen auch sind. Vielleicht ist es dem ein oder anderen auch schon aufgefallen, dass viele dieser gedanklich innovativen Seiten eine Ähnlichkeit im Style des Layouts aufweisen. Diese sind die wichtigsten:

MUST-DO’s:
DO NOT’s:
Ich finde es zwar sehr gewagt, eine technische und gedankliche Innovation am Layout festzumachen, doch treten beide sehr oft gemeinsam auf. Vielleicht wird in einigen Jahren respektiv wirklich anhand dieser Oberflächlichkeiten der Wechsel zu Web 2.0 beschrieben werden.

Quelle: Naked Business: 2.0Culture

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Mittwoch, Juni 14

ClustrMaps & gVisit

Heute habe ich einen neues kleines und zudem -typisches Feature in den Blog integriert. Es handelt sich um ein Mashup:
Der Mashup (engl. für Vermanschung) bezeichnet die Erstellung neuer Webinhalte durch die nahtlose (Re-)Kombination bereits bestehender Webinhalte und -angebote. So stammt der Begriff auch aus der Welt der Musik und bedeutet dort im Englischen soviel wie Remix. In den deutschen Sprachraum wurde der Begriff rund um das Schlagwort Web 2.0 importiert, da Mashups als ein wesentliches Beispiel für das Neue an Web 2.0 angeführt werden. (wikipedia)
Im Falle von Clustrmaps kann man auf einer Weltkarte sehen, woher die Besucher einer Seite kommen. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es echte Leser meines Blogs irgendwo anders auf der Welt gibt/geben wird, die Hoffnung stirbt jedoch zuletzt ;) Ansonsten an alle, die demnächst in Urlaub sind: Bitte mal kurz hier reinschauen, das macht dann einen guten Eindruck ;) Ein roter Punkt ausserhalb Deutschlands ... So, ich kauf' mir jetzt ein Flugticket nach Afrika.

Nachtrag: Habe noch ein ähnliches Mashup von GoogleMaps gefunden, genannt gVisit. Es zählt nur die letzten 20 Besucher. Die Karte ist allerdings interaktiv und von höherer Qualität bzw. Auflösung. Zum Vergleich werde ich beide mal integrieren.

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Sonntag, Juni 11

RSS-Feed

Wurde desöfteren erwähnt und immer wieder mit Web 2.0 verbunden. Für all diejenigen, die noch nicht wissen, worum es sich dabei exakt handelt, anbei eine schöne Erklärung, gefunden auf der Homepage der Bundeskanzlerin :

RSS ist ein plattform-unabhängiges XML-basiertes Format und wurde entwickelt, um Nachrichten und andere Web-Inhalte unkompliziert auszutauschen. Die Abkürzung RSS steht dabei für "Really Simple Syndication". Mit einem RSS-Newsfeed können Sie Webseiten (und Blogs) schnell und effektiv auf aktuelle Inhalte prüfen, ohne diese mitsamt Grafiken und Bannern direkt besuchen zu müssen.
Zum Lesen der RSS-Newsfeeds gibt es verschiedene kostenfreie und kommerzielle RSS-Reader (die auch webbasierend sein können). Der RSS-Reader liest die abonnierten Newsfeeds und meldet Ihnen neue Einträge (und deren Inhalte). So haben Sie alle Aktualisierungen (..) jederzeit im Überblick. *
* Eigene Anmerkungen sind in Klammern gesetzt .

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Samstag, Juni 10

News-Ticker No. 2

* National Security Agency

Donnerstag, Juni 8

2m 50s Kanzlerin

Web 2.0 zieht in den Bundestag ein!

Auch Frau Merkel hat nun (vielleicht nach meinem Erklärungs-Post *g*) verstanden, was ein Podcast ist. So hat die Bundeskanzlerin seit 16.00 ihren eigenen Podcast und damit die Zeichen der Zeit erkannt – wohl eher durch Promotionakteure erkennen lassen. In „regelmäßigen Abständen“ soll berichtet und erklärt werden, was die Bundesregierung bewegt.
In meinen Augen eine gute Methode, um das politische Sommerloch zu füllen und trotz WM in den Medien präsent zu bleiben. Auch wenn das sonst übliche Medium gewechselt werden muss. Nach Arnold Schwarzenegger, der schon vor Monaten seinen eigenen Audio-Podcast startete, ist sie wohl weltweit die erste Spitzenpolitikerin/Regierungsangehörige, die diese Web 2.0- Innovation medienwirksam nutzt.
Zwar lässt ihr Charme (wie üblich) zu wünschen übrig und eine „dramaturgische Spannung“ etwa kommt erst gar nicht auf: Der Videoblog dümpelt ohne Schnitt und lieblosem Hintergrund vor sich hin. Doch der Mut und Wille hin zu einer Neuerung im Kontakt zwischen Politik und Volk ist lobenswert.
Was die "Bloggerszene" an humorvollen Mashups des Podcasts noch alles produzieren wird, bleibt abzuwarten. Spiegel-Online hat da schon ein paar Ideen ... und bei Ehrensenf ist schon das erste online!
Summa summarum wäre ein Podcast wie gemacht für den Ex-Medienkanzler Schröder *g*

Windows Media ISDN DSL
Real Player ISDN DSL
Quelle: www.bundeskanzlerin.de

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Mittwoch, Juni 7

OhmyNews & Readers-Edition

Diese beiden Innovationen in der Präsentation und Aufarbeitung von Nachrichten in der Welt des Internet schafften es gestern Nacht in die ARD- um genauer zu sein in das Nachtmagazin. Zwar startet die Anmoderation ironisch-kritisch mit "Irgendwann wird es uns Journalisten mal die Arbeitsplätze kosten" - nur um direkt noch eine scharfe Abgrenzung des Citizen-Journalism zu den "gut ausgebildeten" traditionellen Journalisten folgen zu lassen. Doch der Beitrag an sich ist dann weniger wertend und durchaus informativ.

Links zum ARD-Video:
WindowsMediaPlayer/ISDN
WindowsMediaPlayer/DSL
Interner Player der ARD.de-Seite

Links zu den beiden "Innovationen":
OhmyNews (koreanisch)
OhmyNews (englisch)
Readers-Edition


Ich für meinen Teil bin begeistert von der Idee, jedoch auch etwas skeptisch, ob vieler Meinungsmeldungen selbsternannter Bürgerjournalisten. Die Meinungfreiheit steht hier wohl einem seiner nützlichsten Instrumente gegenüber. Die Frage ist, ob es auch entsprechend genutzt wird. Ähnlich bei Wikipedia- beiden Projekten eigen ist die Selbstkontrolle (-regulierung), welche natürlich Risiken birgt.

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Montag, Juni 5

Ehrensenf


Ehrensenf ist eine tägliche Internet-Tv-Sendung mit einer üblichen Länge von 5min. Inhalt ist meist ein Mix aus Nachrichten, Netzkuriositäten und besonders auffälligen Website-Innovationen. Besonders unter den letzteren findet sich hin und wieder eine typische Web 2.0-Seite. Die Sendung wird von einer jungen Moderatorin moderiert und versucht (oft erfolgreich), durch humoristische Kommentare zu unterhalten. Erwähnenswert ist die (ähnlich einem Weblog) öffentliche Kommentarfunktion: Zu jeder Sendung besteht die Möglichkeit, direkt "seinen Senf" abzugeben. Und auf diesen gehen die einzelnen Sendungen auch desöfteren ein. Das Aufbauen einer Community und der Kontakt zu dieser ist also offensichtlich ein geplantes, offensichtlich erfolgreiches Konzept.
Seit einiger Zeit ist Ehrensenf auch über Spiegel-Online zu erreichen. Diese betiteln die Sendung als Videoblog. Aber ist eine solche Internet-Tv-Sendung wirklich in die Kategorie eines Videoblogs einzuordnen? Will Spiegel-Online da nur auf einen sehr erfolgreichen Zug aufspringen? Ähnlich wie die Netzeitung mit ihrem Projekt Readers Edition? Ist so etwas verwerflich? Oder zu begrüßen, um die finanzielle Zukunft eines solchen Projekts zu sichern?
Hierzu:
Aufbruch in die Utopie - oder nur ein Missverständnis? (Online-Journalismus.de)
Artikel der Landesanstalt für Medien in NRW

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Sonntag, Juni 4

Podcast

Podcasts sind per RSS-Feed bereitgestellte Audio- oder Videodateien, die von einer Software (PC- oder Webbasierend) heruntergeladen werden. Der Abonnent erhält automatisch die neuesten Episoden, kann das Abonnement in den meisten Fällen kostenlos beziehen und jederzeit beenden. Typisch und besonders nützlich sind die Podcasts von Nachrichtensendungen (Hörfunk und/oder Tv).


Eine etwas andere, lustigere Definition gibt es hier bei Youtube.com. *



P.S.:

RSS-Feeds sind eine Art Newsletter, über den Dateien bereitgestellt werden. Das besondere an ihnen ist, dass sie nur die notwendigsten (wie ihr Name sagt: Really Simple Syndication) Informationen beinhalten und einen (recht neuartigen) universellen Standard in der Welt der Datensynchronisation darstellen.

* Keine Anmeldung erforderlich.

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Samstag, Juni 3

News-Ticker No. 1

In Anlehnung an den Spiegel-Online Netzwelt-Ticker möchte ich in unregelmäßigen, aber nicht seltenen Abständen eine Linksammlung zu News rund um die stattfindende Wandlung in den Website-Philosophien, oft Web 2.0 genannt ;), präsentieren. *
* Diese Liste ist natürlich erweiterbar und jeder (sinnvolle) Link, der in den Kommentaren erwähnt wird, wird hier aufgenommen.
** Für die Betrachtung des NYTimes-Artikels ist eine Registrierung notwendig, die aber seriös und schnell durchzuführen ist.

Mittwoch, Mai 31

Das Projekt in der Kritik

Nach der gestrigen, zurecht kritisierten Projektpräsentation war es für uns fast unmöglich, alle Punkte gedanklich abzuspeichern oder mitzuschreiben. Falls dem ein oder anderen seine Anmerkungen noch präsent sind, möchte ich an dieser Stelle die Kommentarfunktion vorstellen :)
Wenn ihr unten auf "comments" klickt, gelangt ihr auf eine neue Seite, die alle bisherigen Kommentare enthält.

Dienstag, Mai 30

Web 2.0 in den Schlagzeilen

Web 2.0 in den Schlagzeilen - mal wieder:

Tim O'Reilly ist sozusagen der Erfinder des Begriffs Web 2.0 und der internationale geistige Führer der Bewegung. Viele Definitionen rund um dieses Buzzword stammen von ihm.

Auf Spiegel-Online häufen sich in den letzten Monat (die meist positiven) News über das Thema. Heute berichtet ein Artikel über eine schlechte PR für den Begriff Web 2.0: Eine Rechtsabteilung seines Verlages hat eine Unterlassungsanordnung gegen eine Non-Profit-Organisation erteilen lassen, den Begriff als Werbung für eine Konferenz zu nutzen. "Der Verlag pocht auf die Urheberschaft."(Zitat aus der Quelle auf Spiegel-Online)
Das Klagen gegen eine Non-Profit-Organisation ist nicht sonderlich medienwirksam. Und nachdem durch Weblogs (!!) von diesem Fall bekannt wurde, zog der O'Reilly-Verlag die Anordnung zurück.
Spiegel-Online dazu:
Raftery ist mit dem Resultat zufrieden - und er betrachtet es als typisches Beispiel für das, was "Web 2.0" für ihn ausmacht, wie er der "New York Times" sagte: "Wegen Web 2.0 und Bloggen war ich in der Lage, das öffentlich zu machen und eine Entschuldigung von so einer großen Multimedia-Firma zu bekommen." Das sei "nur der Macht des Blogging" zu verdanken. (Quelle)
Weitere Links:
Das Internet wird sozial. FAZ.net
Aus E-Commerce wird Social Commerce. FAZ.net
Gründerzeit im Web-Business: Das soziale Netz. Spiegel-Online.

Sonntag, Mai 28

Weblog ... ein Web 2.0- Ding

Web 2.0 - Du kannst es nicht mehr hören?

Aber es wird weiterhin überall angesprochen. Das hat seinen Grund. Diesen zu erläutern, Eigenschaften und Neuerungen rund um dieses ominöse aufzuzeigen, das soll in den nächsten Wochen geschehen. Zu Beginn steht jedoch erst einmal die Aufklärung der Verbindung von Web 2.0 zu einem Weblog.

Dass eine Homepage und ein Weblog nichts grundsätzlich Verschiedenes sind, ist nun schon abgehakt.
Dass ein Weblog wesentliche Unterschiede (nicht nur technischer Art) aufweist, sollte ebenso klar sein. (HP vs. Blog)
Und eben diese Unterschiede weisen auf das Web 2.0. Wenn eine Homepage eine Web 1.0/1.5-Anwendung ist, so ist ein Weblog eine Web 2.0-Applikation. Eine solche Gegenüberstellung von Altem und Neuem wird oft verwendet, wenn es um die Abgrenzung des Web 2.0 geht. Viele ausführliche Listen existieren auf vielen Weblogs und Webseiten, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Auch das hat seinen Grund. Die geistige Innovation ist durch Beispiele besonders leicht und schnell veranschaulichbar. So wird es auch in diesem Projekt vorrangig darum gehen, mittels der Gegenüberstellung zweier inhaltlich verwandter Seiten/Anwendungen die Innovationen des Web 2.0 zu verdeutlichen.

Samstag, Mai 27

Weblog vs. Personal Homepage

Weblog - Typische Eigenschaften:

Homepage - Wichtige Unterschiede:
  • Software zur Erstellung auf PC installiert, oft erhebliche Vorkenntnisse in verschiedenen Programmiersprachen erforderlichWebspace zum "Online-Stellen" der Seite erforderlich, oft mit Kosten verbunden
  • Oft zusätzlicher Redirector-Link mit sinnvoller www-Adresse benötigt
  • Oft stärkere Verschachtelung des Aufbaus
  • Eher seltene Aktualisierung des Inhalts

Freitag, Mai 26

Weblog

Zerfaß/Boelter (2005):
"Weblogs sind Online-Publikationen, die sich durch kurze, umgekehrt chronologisch angeordnete Einträge sowie eine starke Dialogorientierung auszeichnen und besonders expressive, authentische Ausdrucksform ermöglichen." Quelle

Was das praktisch heißt? - In meinen Augen:
Im Prinzip nichts anderes, als eine alteingesessene Homepage für jedermann mit zusätzlicher Kommentarfunktion.
Neu daran ist jedoch die Einfachheit mit der sich ein User (ohne Vorkenntnisse) im Web präsentieren kann. Selbst die Software ist nicht mehr auf dem PC zu installieren, sondern ist online verfügbar. Dies widerum ist ein typisches Feature einer neuen Ära im Internet (zumindest als solche angepriesen): .

Was ein Weblog nicht ist? - Ganz sicher:
Ein Online-Tagebuch.
Zwar hat sicher diese "Übersetzung" in vielen Kreisen eingebürgert und einige Weblogs sind sicherlich nicht mehr als Tagebücher, doch dieser Begriff ist fehl am Platze in einer Definition.

Und was wird das hier? - Ein Weblog, hoffentlich ..:
Wir sind vier Studenten und besuchen das Seminar Dialogformen im Internet. Anstatt der Theorie Vorrang zu gewähren, möchten wir das Dasein als aktive "Blogger" erleben. Inhaltlich soll in unserem Blog das Themenfeld Web 2.0 behandelt werden. Mehrmals die Woche wollen wir themenverwandte Seiten verlinken, beschreiben, analysieren - präsentieren.
Summa summarum soll der Besucher unseres Weblogs mit neuem und ihm hoffentlich nützlichem Wissen versorgt werden.

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